zur Startseite
leichte Sprache
Schriftgröße: Seite verkleinern   Seite vergrössern
Berufliche Integration

Ziel der beruflichen Eingliederung ist es, Menschen mit Behinderung auf eine berufliche Tätigkeit in der Werkstatt vorzubereiten bzw. sie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.


Arbeit in der Werkstatt

Einen ersten Einblick in die Werkstatt verschafft das Eingangsverfahren. Es dauert drei Monate. In dieser Zeit soll festgestellt werden, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung für die Teilhabe des behinderten Menschen am Arbeitsleben ist, und es wird ein individueller Förderplan erstellt. Der so genannte Fachausschuss (darin sind die Arbeitsagentur Aachen, der Landschaftsverband Rheinland und die Werkstatt vertreten) bespricht dann den Eingliederungsplan und gibt eine Empfehlung zur weiteren Rehabilitation ab. Anschließend folgt der Berufsbildungsbereich, der maximal zwei Jahre dauert. Hier sollen verschiedene Fertigkeiten vermittelt, das Selbstwertgefühl des Werkstattbeschäftigten gestärkt und das Sozial- und Arbeitsverhalten gefördert werden. Danach erfolgt der zeitlich unbefristete Wechsel in den Arbeitsbereich der Werkstatt. Hier besteht unsere Aufgabe darin, für jeden Mitarbeiter ein qualifiziertes Arbeitsangebot zu schaffen, das seine Fähigkeiten berücksichtigt und ihn weiter fördert und fordert. Besondere Förderangebote gibt es dabei für Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen. Unabhängig von Art und Schwere der Behinderung ist die Werkstatt für die Menschen mehr als „nur“ ein Arbeitsplatz. Sie ist ein zentraler Bezugsort. Gemeinsames Erleben, Freizeiten und persönliche Gespräche haben einen hohen Stellenwert. Dafür gibt es die Arbeitsbegleitenden Angebote.


Übergänge auf den ersten Arbeitsmarkt

In den so genannten betriebsintegrierten Arbeitsplätzen arbeiten Menschen mit Behinderung in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen. Vom Status her bleiben sie jedoch Werkstattbeschäftigte. Den Übergang von Werkstattbeschäftigten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördert der Landschaftsverband Rheinland seit 2008 mit dem „Kombi-Lohn WfbM“. Arbeitgeber erhalten dabei einen finanziellen Zuschuss sowie fachliche Unterstützung bei der Beschäftigung von behinderten Mitarbeitern im Betrieb. Als neuer Ansatz der beruflichen Rehabilitation etabliert sich zunehmend die Unterstützte Beschäftigung. Für Menschen mit einer Behinderung wird dabei aktiv und individuell ein Arbeitsplatz in regulären Betrieben gesucht, bevor sie ggf. in einer Werkstatt aufgenommen werden.

Persönliches Budget

Ob in der Werkstatt oder außerhalb - eine neue Form der Unterstützungsleistung für alle Menschen mit Behinderung ist das Persönliche Budget. Auch im beruflichen Bereich können sie einen Geldbetrag bekommen und selbst auswählen, welcher Träger notwendige Hilfen leisten soll.


Bei Fragen zu allen Themen rund um die berufliche Integration, senden Sie bitte eine E-Mail an: beruflicheintegration(at)werkstatt-ac.de

Sie sind hier: Start > Berufliche Integration