Besondere Förderangebote gibt es für folgende Personengruppen:
Primäre Aufgabe und Ziel der Werkstatt auch für diese Personengruppen ist es, ihnen eine angemessene Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, ihre Selbständigkeit und ihre Möglichkeiten der Selbstbestimmung zu steigern und zu erhalten und so zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beizutragen. In enger Abstimmung mit externen Fachleuten und den Kostenträgern entwickelt die Werkstatt diese Angebote ständig weiter.
Heilpädagogische Arbeitsbereiche (HPA) gibt es an beiden Standorten der Werkstatt. Hier werden Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen individuell betreut und gefördert, insbesondere durch pflegerische, medizinische und therapeutische Maßnahmen sowie gezielte Beschäftigungs- und Arbeitstherapie. Eine individuell angemessene Beschäftigung, wie einfache Verpackungs- und Konfektionierarbeiten, ist Teil des tagesstrukturierenden Angebotes für die Mitarbeiter. Sie erhält und fördert Ausdauer, Konzentration oder Arbeitsmotivation, steigert das Selbstwertgefühl und fördert somit insgesamt die Persönlichkeit. Für jeden Mitarbeiter gibt es einen individuellen Rehabilitationsplan. Dabei stehen nicht die Defizite im Vordergrund. Aufgabe des Personals ist es vielmehr, vorhandene Fähigkeiten, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen und kontinuierlich zu fördern. Neben dem Beschäftigungsprogramm umfasst der Plan daher auch kreative Angebote mit verschiedensten Techniken und Materialien.
Innerhalb unseres Kompetenzzentrums für berufsorientierte Förderung am Standort Hergelsmühlenweg gibt es spezielle Arbeitsplätze und Angebote für Menschen mit herausforderndem Verhalten, für Menschen mit Autismusspektrums-Störungen sowie für ältere Mitarbeiter, die an seniler Demenz leiden. Ein Teil des Kompetenzzentrum ist zum Beispiel die seit Herbst 2008 bestehende Kunstwerkstatt.